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30. August 06
100 Prozent Spam-Erkennung ist nicht drin
Einen absoluten Schutz vor unerwünschten Werbebotschaften per E-Mail gibt es nicht. Da Spammer nichts unversucht lassen, ihre Nachrichten als unverfängliche Privatpost zu tarnen, rutschen immer auch einige Werbebotschaften durch die Filter, ergab ein umfangreicher Test der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 09/2006).
Im besten Fall sind das immerhin noch vier Prozent: Im Vergleich erkannte das Antispammodul von G Data Internet Security 2006 (45 Euro) ohne spezielle Konfiguration oder vorheriges Anlernen 96 Prozent der Junkmails. Anhand aktueller Daten von verschiedenen Servern wird ein beträchtlicher Teil der unerwünschten und gefährlichen Mails blockiert: Sei es, weil bereits Hunderte identischer Mails von verschiedenen Rechnern verschickt wurden oder die Absenderadresse aus einem Botnetz stammt. Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise ist der geringe Ressourcenaufwand am PC, da die eigentliche Analyse schon im Netz stattfindet. Auch wurden die meisten echten Mails erkannt und nicht als Spam aussortiert. Von 28.366 sauberen, erwünschten Nachrichten wurden nur drei als Spam klassifiziert.
Bei Phishing-Mails war die Trefferquote im Test bei allen Produkten deutlich höher: Zum einen stecken die Sicherheitsfirmen mehr Energie in die Erkennung dieser Gefahren. Zum anderen sind sie dank der eingesetzten Verschleierung der Ziel-URLs oft auch leichter zu erkennen. Hier konnte im Vergleich wieder G Data punkten, zusammen mit McAfee (Internet Security Suite 2006 / 80 Euro): Von 1.086 Phishing-Versuchen blieben lediglich 15 unerkannt, was eine Erkennungsrate von 98,6 Prozent bedeutet.
Posted by PC Pro Newsservice on August 30, 2006 at 10:00 vorm. | Permalink
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Kommentare
99.9999% Spamfilter ist möglich: greylisting auf dem Mailserver instaliieren - und Ruhe ist! Natürlich werden die Spammer dagegen irgendwann aufrüsten, aber nur auf Kosten ihrer Resourcen...
Kommentiert von: Bernhard Welzel | 02.09.2006 15:56:35




