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30. September 06

Podcast: Live von der Portable Media Conference in Los Angeles (2)

Christian Miessner ist für uns in Los Angeles und beobachtet die Portable
Media Expo in Los Angeles. Wo sind die Trends fürs Podcasting, wie geht es
weiter, haben die Amerikaner möglicherweise einen Geheimtipp? Und nebenbei
berichtet er auch von teuren Parkplätzen und dünnem Kaffee.

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Posted by Daniel Schraeder on September 30, 2006 at 02:07 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Die Grafikkarte als Supercomputer

Facerecog Das neue Schlagwort bei Grafikkarten heißt GPGPU. Dahinter steckt der Begriff General Purpose Computation on Graphics Processing Units. Die Berechnungen universeller Rechenaufgaben mithilfe von Grafikhardware. ATI hat dazu auf einer Pressekonferenz in San Francisco den Startschuss gegeben und seine Streaming-Computing-Technik vorgestellt: Statt sich nur um die Darstellung von 2D- und 3D-Bildern auf dem PC-Monitor zu kümmern, berechnen die neuesten Grafikchips (GPUs) zukünftig auch physikalische Effekte in 3D-Spielen oder übernehmen komplexe wissenschaftliche und technische Berechnungen in Rekordzeit. Das Entscheidende dabei: Die Floating-Point-Rechenleistung der aktuellen Highend-Grafikkarten ist im Idealfall bis zu 40-mal höher als die der derzeit schnellsten Prozessoren. Die hohe Rechenleistung lässt sich zukünftig mit speziell ausgelegten Grafiktreibern für Berechnungen in Medizin, Chemie, Physik und Wirtschaft nutzen.
PC-Professionell-Reporter Sascha Faber konnte sich in San Francisco weltweit exklusiv selbst schon von einer der Anwendungsmöglichkeiten überzeugen: Die Gesichtserkennung (siehe Foto oben). Die spezielle ATI-Demo-Software erkennt dabei Gesichter zehn bis zwanzigmal schneller als entsprechende Software, die nur auf CPUs läuft.

Posted by Sascha Faber on September 30, 2006 at 04:03 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

29. September 06

Podcast: Live von der Portable Media Conference in Los Angeles

Zwei Tage sitzen die Fachleute in Los Angeles zusammen auf der Portable Media Expo - und natürlich ist auch die PC Professionell dabei. Christian Miessner ist über den Atlantik gejettet, um für die Podcast-Hörer die neuesten Trends und Themen zu recherchieren.

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Posted by Daniel Schraeder on September 29, 2006 at 04:47 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Stromsparendes Manager-Spielzeug

Mini-Notebooks mit Bildschirmen bis zu elf Zoll sind wahre Stromsparwunder, teilweise Mini2 ermöglichen sie einen kompletten mobilen Arbeitstag. Bis zu neun Stunden liefern sie Akku-Leistung und halten damit deutlich länger durch als normale Standard-Laptops mit größeren Displays. Im Vergleichstest der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 10/2006) zeigte sich allerdings auch, dass die mittleren Preise für Mikro-Notebooks erheblich höher sind. Miniaturisierung und die aufwändige Kühlung kosten deutlich mehr als bei Notebooks von der Stange.

Vergleichssieger wurde das Mini Sony VGN-TX3HP (1.900 Euro). Das flache Notebook begeisterte die Tester mit langer Akkulaufzeit (neun Stunden), gut bedienbarer Tastatur und sehr hellem Display. Es wiegt nur 1,3 Kilogramm und ist komplett ausgestattet mit großer Festplatte, eingebautem DVD-Laufwerk und reichhaltiger Software. Durch die gute Leistung ist es auch für Videobearbeitung einsetzbar. Trotz kompakter Bauweise wird es nicht übermäßig laut, so das Fazit.

Posted by PC Pro Newsservice on September 29, 2006 at 10:00 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

28. September 06

Erster Test mit Quad-Core-CPU

Core2quad_02_3 Beim Intel Developer Forum (IDF) in San Fransisco gibt Intel wieder wie gewohnt einen Einblick in seine Pläne für die nächsten Monate und Jahre. Diesmal wird den angereisten Journalisten aber noch ein ganz besonderes Bonbon geboten: Direkt vor Ort können erste Tests mit Intels neuem Quad-Core-Prozessor Core 2 Extreme Edition QX6700 durchgeführt werden. Zwar ist die Testplattform ein von Intel vorbereitetes Referenzsystem. Und auch die Auswahl der Benchmarks hat Intel getroffen. Aber immerhin konnten die ersten Performance-Zahlen selbst nachgeprüft werden, ohne sich blind auf Intel-Werbeversprechen zu verlassen. Und die Benchmarks zeigen klar: Bei geeigneter Software legt die Quad-Core-CPU ordentlich an Performance zu.


  Core 2 Extreme X6800
(Dual Core, 2,93 GHz)
Core 2 Extreme QX6700
(Quad Core, 2,66 GHz)
Performance-
Gewinn
DivX-Encoding mit XMPEG 5.03 [s] 106 77 +38 %
Sony Vegas 7.0a [s] 382 253 +51 %
Povray Beta 15 [PPS] 1428 2594 +82 %
3D Studio Max 8 SP2 [s] 80 49 +63 %
PC Mark 05 Prof. Overall [Punkte] 7689 7575 -1 %
PC Mark 05 Prof. CPU [Punkte] 7425 8492 +14 %
3D Mark 06 Pro CPU [Punkte] 2508 3981 +59 %

Core2quad_01 Foto: An der Kühlung ist nicht zu erkennen, dass hier im Testsystem eine schnelle Quad-Core-CPU arbeitet.

Zum Vergleich stehen zwei identisch ausgestattete Spitzensysteme zur Verfügung. Das eine beruht auf dem neuen Quad-Core-Prozessor Core 2 Extreme Edition QX6700 mit 2,66 GHz Taktrate und 8 MByte L2-Cache, das andere auf Intels schnellstem Dual-Core-Prozessor Core 2 Extreme Edition X6800 (2,93 GHz, 4 MByte L2-Cache). Die weitere Hardware besteht unter anderem aus zwei Nvidia-Geforce-7950-GX2-Grafikkarten, 2 GByte Arbeitsspeicher und einer 320-GByte-Festplatte. Trotz der niedrigeren Frequenz läuft der Quad-Core-Prozessor bei den Tests zwischen 14 und 80 Prozent schneller als die Dual-Core-CPU – Performance-Steigerungen, die alleine durch reine Takterhöhung auf absehbare Zeit nicht möglich gewesen wären. Core2quad_03Die Werte beziehen sich allerdings auf ausgewählte Software-Anwendungen aus dem Video- und 3D-Rendering-Bereich, die explizit mehrere Prozessorkerne nutzen können. Also Software, die Rechenanforderungen auf mehrere Threads aufteilen kann. Läuft eine Applikation nur auf einem Kern oder maximal zwei davon (und das ist derzeit noch beim größten Teil der verfügbaren Software der Fall), bringt der Quad-Core-Prozessor keinen direkten Vorteil. Arbeiten jedoch mehrere der Single-Threaded-Anwendungen im Multitasking-Modus parallel, kann wiederum das Betriebssystem die Rechenlast auf die einzelnen Kerne aufteilen und damit höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit erzielen.

Letztendlich zeigt sich, dass die Quad-Core-Prozessoren deutlich mehr Leistung liefern können. Zielgruppe werden zunächst Anwender sein, die höchste Performance benötigen und mit Multi-Prozessor-tauglicher Software arbeiten. Vorerst heißt es aber auch, auf die ersten komplett unabhängigen Tests im Testlabor von PC Professionell zu warten. Das passende Testsystem soll schon bald zur Verfügung gestellt werden.

Posted by Sascha Faber on September 28, 2006 at 08:59 nachm. | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack

PCPro Video: Fotodrucker HP A717

Klein, kompakt und zum mitnehmen gedacht - die neue Generation der Fotodrucker hat alles, was mobile Fotografen brauchen. Ohne Kabel wandern Handy-Fotos per Bluetooth aufs Papier, integrierte Karteleser ziehen Bildchen auf die integrierte Festplatte - und drucken sie dann aus.


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Posted by Daniel Schraeder on September 28, 2006 at 04:36 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Intel bringt SSE4

Sse4_1 Intel fügt der SSE3-Befehlssatzerweiterung (Streaming SIMD Extensions) seiner aktuellen Prozessoren 53 zusätzliche Befehle hinzu und nennt das Ganze jetzt SSE4. Die SSE4-Erweiterungen sollen 2007 zusammen mit den ersten Core-2-Prozessoren in 45-Nanometer-Bauweise (Codename Penryn) eingeführt werden. Die bereits verfügbaren Core-2-Prozessoren in 65-Nanometer-Technik hatten zur Jahresmitte zwar schon einmal 32 Extra-Befehle erhalten – Intel war das aber nur die neue Bezeichnung „Supplemental SSE3“ wert. Selbst wenn hier im Zusammenhang fälschlicherweise oft der Name SSE4 zu lesen war, die höhere Versionsnummer gibt es erst jetzt mit dem neusten Update.

Auch die SSE4-Befehle sollen weiterhin vor allem Multimedia-Anwendungen beschleunigen und leichter programmierbar machen. Häufig benutzte Algorithmen sind fest in der Prozessor-Hardware verankert und lassen sich über die einfachen SSE-Befehle aufrufen. Bei SSE4 gibt es jetzt beispielsweise eigene Befehle, um mit komprimierten DWORD- und QWORD-Daten schneller zu arbeiten (wichtig für Bild- oder Videobearbeitung) oder um das Skalarprodukt von zwei Vektoren im Fließkommaformat zu bilden (wichtig für 3D-Software und Spiele). Weitere Befehle ermöglichen es zudem, Zeichenketten oder Texte zu durchsuchen. Das bringt mehr Geschwindigkeit bei der Textsuche oder beim Virus-Scan.
Damit die SSE4-Befehle nutzbar sind, müssen Betriebssystem und Anwendungen allerdings erst entsprechend angepasst werden. Die Software-Hersteller haben von Intel bereits die entsprechenden Spezifikationen und Compiler-Werkzeuge erhalten, um zeitnah zur Markteinführung der Hardware passende Produkte anbieten zu können.

Posted by Sascha Faber on September 28, 2006 at 11:55 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Podcast: Arbeitsspeicher per USB-Stick

Jörg Geiger ist der Windows Vista-Experte bei PC Professionell. Und als solcher nimmt er die Meldung genau unter die Lupe, wonach sich der Arbeitsspeicher des Microsoft-Betriebssystems per USB-Stick erweitern lässt. Sein Urteil: "Schlicht und einfach Quatsch". Aber, so meint der Experte weiter, ein bisschen was geht doch...

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Video zum Thema

Posted by Daniel Schraeder on September 28, 2006 at 10:03 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Kundenbindung durch Mini-Programme

Gadgets für den PC sind kleine Programme, die den eigenen Bildschirm bereichern: Mit RSS-Newsticker, eBay-Auktionstool, Bundesliga-Spielbericht, Online-Wettervorhersage, Kalender oder Wörterbuch. Im kommenden Microsoft-Betriebssystem Vista werden sie automatisch eingebunden sein, aber solange muss man nicht warten. Suchmaschinen-Betreiber Yahoo bietet mit seiner Widget Engine bereits über 3.000 dieser kleinen Helferlein, die auch unter Windows 2000 und XP sowie MAC OS laufen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 10/2006).

Die Tools punkten durch schnelle und unkomplizierte Installation, moderaten Speicherverbrauch und peppen die übliche Kombination aus Hintergrundbild und Icons durch ihre Vielseitigkeit deutlich auf. Die kostenlosen Mini-Programme spülen zwar kein Geld in die Kassen der Anbieter, binden aber Nutzer. Deshalb haben Yahoo, Google und viele andere Gadgets am Start. Vor allem die leichte Anbindung von Web-2.0-Diensten soll den Internet-Größen zusätzlichen Traffic bringen. So gibt es etwa auch Gadgets für Google Maps, die in der Randspalte blitzschnell Kartenausschnitte liefern. Neuerdings werben sogar »normale« Programme mit den kleinen Erweiterungen. So besitzt der neue Browser Opera 9 eine Schnittstelle für Mini-Tools, die ihn um Zusatzfunktionen erweitern. Auch dazu gibt es für interessierte Nutzer einen Gratis-Baukasten, mit dem sich Widgets ohne Programmierkenntnisse entwickeln lassen.

Unterschiede gibt es bei der Namensgebung der Tools: Mal heißen die Mini-Pogramme Gadgets (Vista, Google), ein anderes Mal Widgets (Mac OS X, XP-Widget-Engines). Funktionale Unterschiede gibt es nicht.

Posted by PC Pro Newsservice on September 28, 2006 at 08:00 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

27. September 06

RFID-Pässe nicht sicher

Der Ende letzten Jahres in Deutschland eingeführte Pass mit RFID-Chip bringt keine zusätzliche Sicherheit. Mit einem Laptop, einem rund 200 Euro teuren Lese- und Schreibgerät für RFID-Chips sowie etwa zwei Wochen Forschung haben Sicherheitsberater die Daten geknackt, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 10/2006). So lassen sich in Sekundenschnelle beliebige RFID-Reisepässe auslesen und die Daten in den Chip eines anderen Ausweisdokuments kopieren.

Der Studie zufolge sind die Systemstandards ICAO-kompatibler Pässe öffentlich zugänglich ebenso wie die Software zum Auslesen der Daten. Das offizielle Golden-Reader-Tool ermöglicht es, die Daten auszulesen. Für den Sicherheitsexperten Lukas Grunwald ist die Einführung des RFID-Passes „riesige Geldverschwendung“.

Posted by PC Pro Newsservice on September 27, 2006 at 01:57 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack