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27. November 06
Neuer Microsoft Media Player 11 erinnert stark an iTunes
Beim Design der neuen Programmoberfläche des Windows Media Player 11 stand iTunes offensichtlich Pate: Der Apple-Software entlehnt sind die Wiedergabe-Steuerelemente in der Statusleiste, die ausgeblendeten Menüs und der Navigationsbereich für den Zugriff auf die Medienbibliothek, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 12/2006).
Wie in der Ordnerliste des Explorers kann man nun im Media Player in der Navigation durch Wiedergabelisten und verschiedene Ansichten der Medienbibliothek browsen. Sortiert wird nach Interpret, Titel, Genre, Aufnahmedatum von Fotos, Serien bei Fernsehsendungen oder Darstellern in Filmen. Mehrere Musikstücke eines Interpreten stapelt der Windows Media Player 11 dekorativ als virtuelle CDs. Alle Informationen indexiert eine Suchmaschine, so dass die Anwender Inhalte auch dann finden, wenn sie nicht den vollständigen Namen kennen. Windows Media Player 11 zeigt schon während der Eingabe der ersten Buchstaben eines Titels eine Auswahl der Treffer an.
Neben den Schönheitskorrekturen an der Oberfläche wertet Microsoft den Windows Media Player 11 mit einem größeren Funktionsumfang auf. Musik-CDs lassen sich künftig als komprimierte MP3-, WMA oder verlustfreie WAV-Files rippen. Für den Transfer der Mediadateien auf tragbare Player oder Handys bietet Windows Media Player 11 die automatische oder die manuelle Synchronisierung an. Bis zu 16 mobile Geräte können mit einem PC abgeglichen werden. Apples iPod wird jedoch nicht unterstützt.
Posted by PC Pro Newsservice on November 27, 2006 at 10:08 vorm. | Permalink
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