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13. Februar 07
Das Rätsel der Grafikkarte im Business-PC
Ich teste gerade einen Business-PC von Wortmann für die aktuelle PCpro. Ein Blick ins Innere des Gehäuses brachte mich ein wenig ins Grübeln: Obwohl im Rechner ein Mainboard mit Intel-Q965-Chipsatz und damit einer leistungsfähigen integrierten Grafik steckt - sogar mit DVI-Ausgang - sitzt trotzdem im PCI-Express-Slot eine separate Grafikkarte mit ATI-X300-Chip. Und diese Karte ist um keinen Deut schneller, als die Intel-Grafik im Chipsatz.
Des Rätsels Lösung brachte ein Anruf bei Wortmann: Diese PCs werden vor allem an kleinere Firmen verkauft. Und dort gibt es viele altgediente IT-Verantwortliche, die der festen Meinung sind, dass eine integrierte Grafik nichts taugen könne und die Rechner ohne separate Grafikkarte deshalb unter keinen Umständen kaufen. Und um diese Klientel nicht zu verlieren, baut man eben die kleine ATI-Karte ein - auch wenn sie eigentlich komplett für die Katz ist und nur unnütz Strom frisst. Aber was tut man nicht alles, nur um es der Kundschaft recht zu machen.
Posted by Klaus Laenger on Februar 13, 2007 at 04:01 nachm. | Permalink
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