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05. Februar 07

Datenklau jetzt auch per SMS und Internet-Telefonie

Smishing Datendiebe rüsten derzeit kräftig auf, die neuesten Trends zum Diebstahl persönlicher Informationen stammen aus den USA und sind Vishing oder Smishing. Diese Kunstworte leiten sich ab von Phishing und bezeichen das „Abfischen“ von Passwörtern oder Bankzugängen via SMS oder Internet-Telefonie, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 03/2007).

Beim Smishing (SMS-Phishing) erhält das Opfer per SMS einen Hinweis auf eine „tägliche
Strafgebühr“, wenn ein vermeintlicher Auftrag bei einer Website nicht storniert wird. Besucht der Betroffene in Panik die Seite, werden dort wiederum Daten abgefragt. Oder es werden auf Systeme, die nicht auf dem aktuellen Stand der Sicherheit sind, Keylogger überspielt, die die Urheber dann mit Daten beliefern.
Mit automatisierten Massen-VoIP-Anrufen wird beim Vishing (Voice-Phishing) versucht, die Angerufenen zur Herausgabe von Daten zu bewegen. Bei der Gesprächsannahme meldet sich oft eine Stimme vom Band, die PINs oder Daten von EC-Karten abfragt. Gelegentlich werden Anwender auch per Mail aufgefordert, eine entsprechende Nummer anzurufen und auf Band Daten zu hinterlassen.

Vermutlich mögen es nicht sehr viele Anwender sein, die auf diese Tricks hereinfallen, Sicherheitsexperten gehen aber davon aus, dass sich die Masche trotzdem für ihre Urheber lohnt. Sonst gäbe es diese Angriffe nicht, heißt es. In jedem Fall sollte man entsprechende Anrufe oder SMS einfach ignorieren.

Posted by PC Pro Newsservice on Februar 5, 2007 at 04:40 nachm. | Permalink

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