Testticker   alle VNU-Weblogs

« Die Weltkarte aus neuen Blickwinkeln | Start | Vista und die Sicherheit: Adieu nervige Security-Pop-ups »

16. Februar 07

Software-Erfinder seit 20 Jahren

Blitzende Augen, ein Schmunzeln auf dem Gesicht – Pierre De Muelenae demonstrierte am Donnerstag im belgischen Louvain-La-Neuve erstmals PDF-iHQC. Ähnlich enthusiastisch muss De Muelenae gewesen sein, als er vor knapp 17 Jahren die Version 1.0 von Readiris vorstellte.

Pdfihqc1De Muelenae (rechts im Bild) ist heute Chief Executive Officer (CEO) des belgischen Software-Herstellers IRIS. Gleichzeitig ist er Gründer des mittlerweile börsennotierten Unternehmens, das in diesem Jahr den 20. Geburtstag feiert.

IRIS wurde mit Readiris, der OCR-Software (Optical Character Recognition) für Endanwender, in den 90-er Jahren groß, aber nicht richtig erfolgreich. Seit dem Börsengang im Jahr 1999 entwickelte der Hersteller hauptsächlich Produkte für professionelle Anwender sowie Unternehmen: Readiris Corporate Edition, IRISPdf, IRISCapture for Invoices. Damit stellte sich auch der kommerzielle Erfolg ein. Heute wächst IRIS zweistellig.

PDF-iHQC schrumpft Farbdokumente
Pdfihqc2 Das neue Format löst das Problem, dass elektronische Farbdokumente im Vergleich zu Schwarzweiß-Dateien viel Speicherplatz benötigen. Vorgabe für die IRIS-Ingenieure war, eine Technik zu entwickeln, die bessere Qualität als JPEG-Files, volle Indexierbarkeit für die Volltextsuche und geringeres Speichervolumen als Schwarzweiß-Scans bietet.

PDF-iHQC (intelligent High-Quality Compression) lautet De Muelenae zufolge die Lösung: Künftige IRIS-Software analysiert gescannte Dokumente auf farbig unterlegte Bereiche, eingebundene Bilder sowie reine Textabschnitte. Abhängig von den Seitenbereichen erkennt die OCR den Text und komprimiert die Farb- sowie Bildinformationen.

Pdfihqc3 Resultat ist eine PDF-iHQC, die dank eines Textlayers durchsuchbar ist. Eine von De Muelenae auch auf Nachfrage nicht näher bezeichnete Komprimierung sorgt dafür, dass ein PDF-iHQC weniger Speicherplatz benötigt ein Schwarzweiß-Textscan.

Obwohl die Technik nach Aussage des IRIS-Gründers noch nicht marktreif ist, soll schon Version 6.0 von IRISPdf Server eine Speicherfunktion für PDF-iHQC bekommen. Die Unternehmenslösung kommt Mitte April auf den Markt.

Posted by Mark Schröder on Februar 16, 2007 at 03:32 nachm. | Permalink

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451bdb469e200d8353edd2853ef

Listed below are links to weblogs that reference Software-Erfinder seit 20 Jahren:

Kommentare

Kommentar schreiben