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21. Februar 07
Virtuelles Windows von Microsoft kostenlos - Virtuelle Maschinen in Hülle und Fülle, auch für Linux und MacOS
Virtuelle Maschinen schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden - wie durchaus schmackhafte Pilze. Denn ein Testsystem virtuell aufzusetzen, einen sicheren Online-Zugang zu nutzen oder Linux einfach mal nebenbei nutzen, darin erkennen immer mehr Anwender echte Vorteile. Wenn etwas schief geht, lässt sich die Virtuelle Maschine einfach löschen. Im Business-Bereich setzt sich Server-Virtualisierung endlich durch, denn endlich lassen sich die gigantischen Hardware-Systeme bis an die Grenze der Belastung ausnutzen, indem ein Hardware-Server schlicht den Job mehrerer Systeme übernimmt - virtuell hübsch aufgefädelt. Klingt alles einfacher als es tatsächlich in der Praxis ist, aber inzwischen gut machbar statt unüberwindlich. Und das Beste: Die meisten VM-Applikationen gibt es inzwischen kostenlos.
Kostenlose Virtualisierungs-Tools
Jüngster Sproß ist Microsoft Virtual PC 2007, das jetzt kostenlos downloadbar ist: http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/virtualpc/overview.mspx?wt_svl=20323a&mg_id=20323b
Flexiblere Alternative und Open Source ist Virtual Box: http://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
Für Profis eignet sich VMware-Server: http://www.vmware.com/de/products/server/
Die OpenSource-Variante für Profis und Server ist OpenVZ: http://openvz.org/download
Nur als Trial gibt es Virtuozzo kostenlos, das virtuelle Systemumgebungen (ebenfalls OS-basiert) verwaltet: http://www.swsoft.com/en/virtuozzo/
Wer unbedingt die Anbindung der Windows-Welt an seine MacOS-Welt benötigt, findet in Parallels ein überzeugendes und perfomantes, aber kommerzielles Produkt: http://www.parallels.com/en/download/
Eine oft vergessene rechtliche Falle lauert auf Virtualisierungs-Fans: Zwar darf ich ohne weiteres munter mehrere Linuxe auf meinen virtuellen Maschinen fahren. Aber wenn ich nur eine Windows-Lizenz besitze, darf ich diese nicht für zwei oder drei VMs nutzen. Pro PC gilt: Eine Windows-Installation = eine Lizenz. Eine VM gilt rechtlich auch als PC. Es wird zwar kein BKA-Mitarbeiter alle Anwender nach ihren VMs befragen und illegale Installationen aufspüren, aber illegal ist der unlizenzierte Einsatz dennoch.
Posted by Heiko Mergard on Februar 21, 2007 at 10:30 nachm. | Permalink
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