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02. März 07
Schlecht geschützt mit Microsoft
Parallel zu Vista liefert Microsoft das hauseigene Sicherheitspaket Windows Live One Care 1.5 aus.
Allerdings sollte man beim Schutz von Windows lieber der Konkurrenz als dem Betriebssystemhersteller vertrauen, empfiehlt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 04/2007).
So liegt die Erkennungsrate beim Scannen von Dateiviren und Würmern gerade einmal bei 94,7 Prozent, mehr als jeder zehnte Ad- und Spyware-Installer bleibt unerkannt. Doch der Test offenbarte noch größere Lücken: Ausgerechnet bei Trojanern, der Malware-Kategorie mit den größten Zuwachsraten, zeigte die Suchengine von Microsoft die größten Lücken. Eine miserable Trefferquote von 73,8 Prozent bedeutet: Jeder vierte Trojaner kann sich unbemerkt auf dem System installieren. Damit disqualifiziert sich das Tool als Malware-Schutz.
Auch die Zwei-Wege-Firewall von One Care bietet wenig Schutz und blockt in den Standardeinstellungen lediglich vier von 20 Leaktests. Die meisten Spionagetools können also ungehindert Daten ins Internet senden. Selbst auf höchster Sicherheitsstufe blockt die Firewall nur einen Leakversuch mehr.
Empfehlenswert dagegen sind das Antivirenkit 2007 von G Data sowie Anti-Virus 6.0. von Kaspersky, ergab der umfangreiche PC Professionell-Test.
Posted by PC Pro Newsservice on März 2, 2007 at 07:09 vorm. | Permalink
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