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04. Mai 07

Hacker-Angriff per Bluetooth

Blue_2 Ein paar Freeware-Tools und ein Notebook reichen aus, um Mobiltelefone und PDAs zu hacken. Das Verrückte daran: Datenspione und Spam-Versender müssen gar nicht lange nach Opfern suchen, die meisten Geräte drängen sich selbst auf, ergab ein Feldversuch der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 06/2007).
Den meisten Nutzern ist offenbar nicht bewusst, dass sie mit modernen Mobiltelefonen kleine Computer mit sich herumtragen, auf denen Software einfach nachinstalliert werden kann. Doch es ist eher selten, dass Schädlinge per MMS, Speicherkarte oder via Internet auf die mobilen Geräte finden. Meist schleicht sich die Malware per Bluetooth-Verbindung ein. Zwar nutzen lediglich 15 Prozent der Mobil-Schädlinge Bluetooth, doch bei den tatsächlich erfolgten Infektionen macht die Bluetooth-Malware 70 Prozent aus.

Für den Test hat PC Professionell an drei verschiedenen Standorten mit einem Freeware-
Scanner nach Bluetooth-Geräten gesucht, unter anderem auf der CeBIT, in einem Einkaufszentrum und in einem Café in München. Das Ergebnis: Nach nur wenigen Stunden standen im Log-File mehrere hundert Geräte mit aktivierter und sichtbarer Bluetooth-Verbindung. Zwischen 30 und 50 Geräte waren an gut besuchten Plätzen gleichzeitig in Reichweite. Natürlich hatten nicht alle der so aufgespürten Bluetooth-Geräte Bugs, über die sich Hacker per Mausklick einschleichen können. Der größte Unsicherheitsfaktor besteht aber schon darin, Bluetooth eingeschaltet zu lassen. Angreifer haben so genügend Zeit, mit einigen Tools gezielt nach Schwachstellen zu suchen.

Posted by PC Pro Newsservice on Mai 4, 2007 at 12:41 nachm. | Permalink

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