16. Mai 07
Kaufen Sie noch heute einen Home Server und Sie erhalten einen Ultra Mobile PC gratis dazu
Kennen Sie die Dauerwerbesendungen, die Vormittags auf einigen, teils fragwürdigen TV-Sendern laufen? Daran erinnerte mich nämlich die Eröffnungs-Keynote der diesjährigen Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC 2007). Läuft es nicht so gut mit dem Verkauf von Vista? Warum sonst präsentierten Bill Gates und seine Gefolgsleute eine Show a la Home Shopping Television im Los Angeles Convention Center?
Besonders die beiden Product Manager der Windows Rally Technology kamen aus den "How amazing!", "Simple and secure" und anderem High-Definiton-Gequatsche gar nicht mehr heraus. Sicherlich ist es eine nette Idee, dem Anwender die Arbeit beim Vernetzen seiner elektronischen Geräte zu erleichtern. Sicherlich ist es super, alle Geräte einfach anzuschließen, miteinander zu verbinden und schon läuft die Sache rund - ohne Kenntnisse über Netzwerk-Topologien und IP-Adressen. Und sicherlich ist es faszinierend danach Video, Musik und Fotos vom Vista-Rechner auf den HD-TV zu streamen. Aber ein einziges "Hey Bill, isn't this great?" hätte es sicherlich auch getan. Und auch Bill Gates persönlich rührte die Werbetrommel. Er zeigte auf der Bühne einige Geräte - vom Desktop-PC bis zum Ultra Mobile Computer - und freute sich darüber, dass auf jedem dieser Geräte Vista läuft (oder laufen könnte). Nachdem er noch ein wenig über vergangene Tage sprach - über Vista 3.11 und die damals umstrittene GUI von Windows 95 - kam dann doch noch Inhalt ins Spiel, wenn auch nur sehr oberflächlich:
Der Windows Home Server wurde kurz vorgestellt. Ein Server kombiniert mit einer einfachen Bedienung soll für private Haushalte, in denen es mehr als einen PC gibt, den Datenverkehr koordinieren und Daten wie Videos und Musik speichern. Besonders beeindruckend ist dabei die einfache Erweiterbarkeit und der ebenso einfache Austausch defekter Festplatten - zumindest sah es auf der Bühne einfach aus... Und gerade wollte Bill noch das einmalige "Zwei-für-einen-wenn-Sie-jetzt-bestellen-Angebot" machen, da würde Ihm der Saft abgedreht: Es war eben höchste Zeit für die Nachmittags-Talkshows!
Posted by PCPro on Mai 16, 2007 at 07:43 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
13. April 07
Eintrocknungsdauertest mit Canon, Epson, HP und Lexmark
Im letzten Dauertest mussten die Tintenstrahler von Canon, Epson, HP und Lexmark längere Standzeiten schadlos überstehen. Bei Epson führten die eintrocknenden Tinten dazu, dass die Geräte des Herstellers vorzeitig aus dem Dauertest ausgeschieden sind. Die heftigen Leserreaktionen im PCpro-Blog zeigen, dass viele Anwender mit diesem Problem zu kämpfen haben. Grund genug für eine Weiderauflage des Tests, um die neuen Geräte, Tinten und Druckköpfe unter die Lupe zu nehmen. Die Kandidaten sind diesmal die Einsteigergeräte von Canon, Epson, HP und Lexmark. Es sind genau diese günstigen Drucker, die oft wochenlang nicht benutzt werden ...
Manuel ALvarez
Erster Testlauf ohne Probleme
Eine Woche ungenutzt verweilen und dann einwandfrei drucken ist kein Problem: Es ist nicht verwunderlich, dass es beim ersten Testlauf weder zu Problemen bei der Wiederinbetriebnahme noch beim Drucken kommt. Keiner der Tintenstrahler braucht einen Reinigungslauf und die Ausdrucke sind einwandfrei. In den folgenden Monaten kommt aber die echte Herausforderung, die von den neuen Tinten und Druckköpfen gemeistert werden muss. Die Standzeit wird jeweils um eine Woche erhöht; am Ende des Dauertests steht eine Ruhephase von sechs Wochen an.
Auch wenn die Komplettausfälle der Extremfall sind zeigen sich innerhalb der Testspanne von sechs Monaten spannende Ergebnisse. So ergibt sich, welcher Hersteller die teuren Originaltinten effizient nutzt und wer verschwenderisch damit umgeht. Der Testverlauf wird in diesem Blog begleitet. Alle PDFs des letzten Dauertest kostenlos zum Downloaden. Manuel ALvarez
Die Teilnehmer des Dauertests mit Einsteigertintenstrahldruckern:
| Drucker | Patronenmodell | Preis | Gewicht (Anfang) |
| Canon PIXMA IP 4300 | Canon CLI-8 Cyan (cyan) | 13,99 € | 27,22 g |
| Canon CLI-8 Magenta (magenta) | 13,99 € | 27,28 g | |
| Canon CLI-8 Black (black, BK) | 13,99 € | 26,90 g | |
| Canon PGI-5 Black (black, PGBK) | 15,99 € | 46,26 g | |
| Canon CLI-8 Yellow (yellow) | 13,99 € | 27,06 g | |
| Canon PIXMA IP 2500 | Canon PG-40 (black) | 19,99 € | 45,04 g |
| Canon CL-41 (color, 3 Colors) | 24,99 € | 45,41 g | |
| Epson Stylus D78 | Epson T0711 (black) | 9,98 € | 27,28 g |
| Epson T0712 (cyan) | 9,98 € | 25,44 g | |
| Epson T0713 (magenta) | 9,98 € | 25,45 g | |
| Epson T0714 (yellow) | 9,98 € | 25,45 g | |
| Epson Stylus PHOTO R265 | Epson T0801 (black) | 9,98 € | 27,46 g |
| Epson T0802 (cyan) | 9,98 € | 27,46 g | |
| Epson T0803 (magenta) | 9,98 € | 27,41 g | |
| Epson T0804 (yellow) | 9,98 € | 27,49 g | |
| Epson T0805 (light cyan) | 9,98 € | 27,57 g | |
| Epson T0806 (light magenta) | 9,98 € | 27,42 g | |
| HP Photosmart D5160 | HP 339 (black) | 29,00 € | 56,15 g |
| HP 344 (color, 3 Colors) | 35,00 € | 49,82 g | |
| HP Photosmart D7160 | HP 363 (cyan) | 10,00 € | 17,23 g |
| HP 363 (light cyan) | 10,00 € | 19,81 g | |
| HP 363 (magenta) | 10,00 € | 18,24 g | |
| HP 363 (light magenta) | 10,00 € | 19,40 g | |
| HP 363 (yellow) | 10,00 € | 21,43 g | |
| HP 363 (black) | 15,00 € | 25,96 g | |
| Lexmark Z845 | Lexmark Nr. 28 (black) | 17,49 € | 31,00 g |
| Lexmark Nr. 29 (color, 3 Colors) | 18,49 € | 32,53 g |
Posted by Manuel Alvarez on April 13, 2007 at 03:07 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
30. März 07
Einfach und schnell: Verbindliche Farben mit Kalibrierung.
Tausende Anwender geben Unsummen für große Monitore, leistungsfähige Grafikkarten, umfassende Bildbearbeitungs-Programme oder Computerspiele aus. Alles umsonst, denn auch wenn alles Top-Produkte sind: Im Hinblick auf die digitale Farbe ist ihre einzige Gemeinsamkeit der Unterschied. Zu viele Anwender verzichten noch auf Farbmanagement am PC und nehmen eine schlechtere Darstellung und Fehlfarben in Kauf.
Neuer Pantone Huey Pro hilft beim Farbmanagement
Dass Kalibrierung kein Angstgegner sein muss, sondern binnen weniger Minuten leicht von der Hand geht, hat auch Pantone schon mit dem Colorimeter Huey bewiesen. Jetzt bekommt das Farbkalibrierungsgerät einen größeren Bruder und professionellere Optionen, ohne auf die Bedienfreundlichkeit der Einsteiger-Version zu verzichten.
Bereits 2006 hat es der Huey, laut Rachid Angri, Marketing und Produkt-Manager bei Pantone Europa, auf einen Marktanteil von 35 Prozent geschafft. Der Huey Pro biete jetzt auch professionellere Optionen, die sich fortgeschrittene Anwender gewünscht haben, so Angri.
Wie schon Huey misst die Pro-Version des Colorimeters das Umgebungslicht und passt die Monitoreinstellungen automatisch an - jetzt managt Huey Pro sogar mehrere Profile für all diejenigen, die mit mehreren Monitoren arbeiten und grafische Daten hin- und herschieben. Das ist ein echter Vorteil. Mit zusätzlichen Messfeldern verspricht Hersteller Pantone noch präzisere Profile. Anwender können zudem aus je drei Gammawerten und Weißpunkten/Farbtemperaturwerten ihre individuellen Settings zusammenstellen.
Wer sich intensiver in das Thema Farbmanagement am PC einarbeiten will, findet auf der beiliegenden CD die entsprechende Lektüre. Wer indes Hilfe beim Kalibrieren mit Huey Pro benötigt, erhält Tipps von der kostenlosen Support-Hotline.
Den Huey Pro gibt es ab April im Handel (ca. 150 Euro).
Den Einzeltest lesen Sie demnächst in PC Professionell. In Ausgabe 6/2007 bietet PCpro zudem verständliche Praxistipps für die Workflow-Kette von der Digicam über die Bildbearbeitung bis zum Ausdruck.
Posted by Heiko Mergard on März 30, 2007 at 04:34 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
18. März 07
Live-Test: Ulta-Mobile-PC der 2. Generation - Samsung Q1 Ultra
Klein, stark, schwarz? Nein, der Q1 Ultra ist eher klein, schwach, schwarz. Trotzdem ein spannendes Gerät mit jugendlichem Coolnessfaktor und durchaus Business-Tusaglichkeit, wie der erste Praxistest zeigt.
Mit nur 690 Gramm (gegenüber den 780 Gramm des Q1) kommt der Q1U als vollwertiger UMPC samt Windows Vista Home Premium daher. Auf der CeBIT 2007 konnte ich den kleinen Schwarzen nicht nur in Augenschein nehmen, sondern ihn gleich mit einem Belastungstest zum Herzinfarkt bringen: Zunächst Internet Explorer, Regedit, Systemsteuerung, Performance Monitor und Notepad geöffnet, dann ein Musikvideo abgespielt - und die CPU-Last war schon lange bei konstanten 100 Prozent (siehe Fotos im vollständigen Artikel). Das Video lief in Einzelbildschaltung und an flüssiges Arbeiten war nicht mehr zu denken.
Das Todesurteil für den Q1 Ultra?
Keineswegs...
Keineswegs, denn für Megabelastungen wurde er nicht gebaut. Unterwegs in ansehnlicher Auflösung (1024 x 600 Pixel, 7 Zoll WSVGA) und wirklich guter Bildqualität (guter Kontrast, Schärfe und Helligkeit) einen Film schauen, ein Spielchen zocken, Musik hören, im Web surfen und skypen oder auch eine Business-Präsentation vorbereiten. Dafür eignet sich das Q1 Ultra sehr gut. Nur alles gleichzeitig klappt eben noch nicht so gut.
Usability: So liegt er in der Hand
Zunächst fühlt sich das Gerät wie eine zu groß geratenen Tafel Schokolade aus Plastik an. Doch dann möchte man den Q1 Ultra gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Formfaktor ist durchaus gelungen. Denn die Finger haben genug Raum am robuten Gehäuse. Doch es gibt auch Grund zu meckern: Der Klappmechanismus zum Aufstellen des Geräts (wie einen Bilderrahmen) ist so billig gearbeitet, dass ich jederzeit fürchte, ich könnte das Testgerät beschädigen. In unvorsichtiger Hand ist der Aufsteller schnell zerbrochen.
Ein schwerer Patzer ist freilich die On-Board-Mini-Tastatur: Nicht nur dass sie dem QWERTY-Standard folgt, statt QWERTZ, nein, die Tasten sind so winzig, dass man schnell daneben oder zwei Tasten drückt. Wechselt man dann von Finger auf Fingernagel zum Tippen, stellt man fest,dass die Tasten zu rund sind und man zu schnell abrutscht. So dauert ein fröhlich formulierter Einzeiler auch mal einige Minuten... Zur Belohnung für Dennoch-Tipper gibt es aber vier U-Tasten, die User individuell mit oft benötigten Funktionen bestücken können.
Als Alternativen bieten sich dann schnell an: zwei On-Screen-Tastaturen sowie die handschriftliche Eingabe per Stift. Bei längeren Texten bietet sich indes an, eine externe Tastatur per USB anzuschließen. Wer statt Touchpad doch lieber eine Maus nutzen möchte, kann diese ebenfalls per USB anschließen.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist das in den linken Rahmen eingelassene Track-Plättchen, das an einen platt gedrückten Trachball/-stick erinnert. Die Mausersatz-Tasten sind im rechten Rahmen eingelassen und sehr klein. Als Rechtshänder hätte ich mir zudem eine entgegengesetzte Anordnung gewünscht.
Der UMPC als digitaler Schminkspiegel
Mit zwei integrierten Kameras, je eine auf der Vorder- und Rückseite, lassen sich unterwegs nicht nur schnell Fotos von sich und der Umgebung machen, sondern auch Videos. Per Live-Preview eignet sich der Q1 Ultra dann auch als digitaler Spiegel. So lässt sich vor dem nächsten Meeting besonders schnell prüfen, ob die Perücke noch nichtig sitzt ;-))
Damit wird der Q1 Ultra aber vor allem zu einem gut handlebarem Kommunikations-Device, mit der man Video-VoIP mit Live-Bildern von sich und der Umgebung senden kann.
Für die Datenkommunikation stehen 802.11 b/g-WLAN, HSDPA/WIBRO und Bluetooth sowie 10/100 Ethernet zur Verfügung.
Der Q1 Ultra - eine sichere Investition?
Dank integriertem Fingerprint-Scanner lässt sich das Gerät gegen unbefugte Benutzung gut sichern. Die verbaute 60-GByte-Festplatte sollte man mit EFS (Encrypting File System) verschlüsseln, dann sind zumindest die Geschäfts- und persönliche Daten für Diebe wertlos. Ansonsten wird ein liegen gelassener Q1 Ultra schnell in fremden Fingern landen, denn das Gerät hat durchaus anziehende Wirkung, wie ich selbst feststellen konnte: Neben mir stand ein Ehepaar. Der Mann wurschtelte gerade mit dem Vorgängermodell Q1 herum und tat besonders fachmännisch, wollte seiner Frau auch einiges zeigen. Doch sie lugte beständig zu mir herüber, naja, nicht zu mir, sondern zum Q1 Ultra, den ich in Händen hielt und dem ich munter Bilder, Videos, Sounds, Graphen und - juhuu - Fehlermeldungen entlockte, naja, so ein "Home Premium" ist eben kein Vista Ultimate ;-))
Das ist drin - für den Preis
Die endgültige Ausstattung des für Mai für die Auslieferung angekündigten Geräts wollte man mir noch verheimlichen. Doch neben den neuem UMPC-Chipsätzen von Intel für System und Gafik soll es 1 GByte RAM (ich hätte aber gerne 2), eine 1,8 Zoll kleine 60 GByte-HDD (hmmm, warum nicht 120?) sowie ein Li-Ionen-Akku mit 4 Zellen, die wohl gut 2 Stunden halten dürften (optional auch mit 6 oder 8 Zellen für bis zu 8 Stunden Dauerbetrieb - vermutlich mit Notepad-only-Betrieb ;-)). Auch zwei 1,5 W-Lautsprecher sind integriert sowie 1 SD-Kartenslot, 2 x USB 2.0, ein Mikro, zwei Kameras. Ein externes DVD/RW-Combo-Laufwerk kann man hinzukaufen. Vermisst habe ich noch ein integriertes DVB-t- oder DMB-Modul. Ersteres wird es wohl nicht geben, zweiteres nennt Samsung eine "Factory Option" - ok, an welchen Fabrikleiter muss ich mich wenden, wenn ich DMB haben will?
Natürlich hätte man mehr und Komponenten mit größerer Kapazität verbauen können, aber Samsung will die psychologische Preisbarriere von 2000 Euro nicht durchbrechen (für mich ist schon die 1000 -Euro-Barriere ein Hindernis). Den finalen Ausbau - auch hinsichtlich vor-installierter Applikationen wollte mir Samsung noch nicht verraten.
Fazit: Kleiner digitaler Freund, der die Lücke zwischen PDA (zu wenig Funktionen) und NOtebook (zu groß, zu schwer) gut schließt und sich vor allem eignet für etwas Verspielte mit viel Geld in der Tasche, die einen fast kompletten Vista-PC in ebendieser mitführen wollen. Das Gerät macht in jedem Fall Spaß und liegt gut in der Hand. Etwas mehr RAM und CPU-Power täten gut, zwängen aber die Akkuzellen in die KNie. Für einen Ausdauer-Test der Standard-Akku-Bestückung reichte die Zeit jetzt leider nicht, wir holen das aber mit einem intensiven Labortest bei PC Professionell nach.
Posted by Heiko Mergard on März 18, 2007 at 11:07 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
26. Februar 07
TV unterwegs: DVB-t-Winzling für den mobilen Einsatz
Bisher hatte ich mit meinem alten Notebook immer ein Problem: Externe DVB-t-Lösungen per USB wollte das Teil einfach nicht akzeptieren. Beim Test des DV-BT 100 von Teac dann die positive Überraschung: Es läuft! Einfach den kleinen USB-Stick (2.0/1.1) einstecken, Antenne anstöpseln, Treiber installieren - fertig.
Die Software TV-Jukebox gemahnt beim ersten Einsatz, nach Kanälen zu scannen, und weist automatisch die Kanalnamen zu. Der EPG nennt das laufende Programm. Die Fernbedienung funktioniert ebenfalls einwandfrei.Die TV-Jukebox-Software lässt sich im wesentlichen wie Power-DVD bedienen und zeigt auch eine ähnliche Oberfläche.
Weitere Features:
Echtzeit- und zeitgesteuerte Aufnahme, Timeshifting, Videotext, Snapshot-Funktion. Mehr braucht ein einfacher DVB-t-Stick eigentlich auch nicht.
Systemanforderungen: ab Pentium III/500 MHz, min. 256 MByte RAM, Windows XP SP2, min. DirectX 9.0a. Unter Vista funktionieren Stick und Software zwar auch, es gibt jedoch noch ein paar Macken. So findet TV-Jukebox zwar zuweilen den Kanal und die EPG-Infos, aber zeigt kein Bild. Dann gibt es manchmal gar keine Rückmeldung, der Prozess hängt sich auf. Ein Neustart der Software führt zur Fehlermeldung "Application is already running", was aber Unfug ist, da zwar der Dienst sich im Hintegrrund in den RAM gefressen hat, aber die Applikation definitiv nicht läuft.
Fazit: Unter Windows XP macht der USB-Stick samt Software keine größeren Probleme. Zuweilen neigt der Stick über das USB-Verlängerungskabel zu Wackelkontakten. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf eine saubere Verarbeitung der USB-Schnittstelle des Sticks. Für den mobilen Einsatz ist der im Handel für 30 Euro erhältliche DVB-t-Stick von Teac eine günstige Alternative.
Posted by Heiko Mergard on Februar 26, 2007 at 06:43 nachm. | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack
23. Februar 07
Xerox entwickelt wiederbeschreibbares Papier
Die Idee vom papierlosen Büro ist auch nach Jahren immer noch nicht Realität geworden und wird es wohl auch nie werden. Entwickler bei Xerox Kanada arbeiten nun an einer Entwicklung, mit der die Papierberge immerhin etwas kleiner ausfallen sollen: Papier, das sich bis zu 50 mal bedrucken und wieder löschen lässt. Dieses Löschpapier der besonderen Art ist mit einer besonderen Beschichtung versehen, die auf ultraviolettes Licht mit einer bestimmten Wellenlänge reagiert und bei der Belichtung schwarz wird. Statt einer herkömmlichen Druckeinheit steckt im Drucker eine UV-Lichtquelle, die so genannte Light-Bar. Für ihre Versuche verwenden die Xerox-Entwickler derzeit einen modifizierten Multifunktionsdrucker von Xerox.
Das Problem an der Geschichte ist, dass die "bedruckten" Bereiche auf einem Blatt mit der Zeit immer mehr verblassen und schließlich verschwinden. Das Xerox-Papier ist also nur für Ausdrucke geeignet, die nur für eine gewisse Zeit benötigt werden und nicht archiviert werden. Derzeit arbeiten die Forscher daran, das Papier für einen längeren und vor allem genau definierten Zeitraum stabil zu halten - derzeit ist ein bedrucktes Blatt nach 16 - 24 Stunden wieder blank. Auch der Farbdruck funktioniert momentan noch nicht - neben Schwarz kann das Papier nur eine Art dunkles Violett darstellen - wie die Blätter zeigen, die Dr. Paul Smith, einer der Chefentwickler, auf dem Foto in Händen hält.
Bis zur Marktreife wird es also noch eine ganze Weile dauern und auch zu den Preisen für das wiederbeschreibbare Papier ist noch nichts bekannt. Xerox plant auf jeden Fall Drucker, die neben herkömmlichen Papier - dann mit Toner oder Tinte - auch das wiederbeschreibbare Papier bedrucken und löschen können. Sie werden dann neben einem herkömmlichen Druckwerk auch eine Light-Bar enthalten. Mehr zu dem Xerox-Papier und auch ein Interview mit Dr. Smith gibt es bei The Future of Things zu lesen.
Posted by Klaus Laenger on Februar 23, 2007 at 06:12 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
21. Februar 07
Video über USB?
VGA, DVI – alles überflüssig, wenn es nach dem Willen von Samsung geht. Die Idee ist eigentlich nicht so weit hergeholt: Videodaten werden in kleine Pakete verpackt und über USB an den Monitor verschickt. Auf dem Rechner emuliert dazu eine Software die Grafikkarte und baut den Datenstrom auf. Die Hardware-Voraussetzungen sind relativ gering. Als Gegenstelle muss im Monitor – neben dem USB-Hub – lediglich ein Chip verbaut werden, der die Pakete empfängt und in Signale für den Controller zurückwandelt. Die Leistung reicht aus, um bis zu acht Bildschirme parallel anzusteuern. Selbst Videos gehen flott über die USB-Leitung.
Weil USB an jedem PC oder Notebook vorhanden ist, funktioniert die Sache überall. Mit einer 2-GHz-Single-Core-CPU geht das auch problemlos, nur ältere CPUs dürften hier zu langsam sein. Mit den Doppelprozessoren ist das jedoch kein Thema, denn der zweite hat ja meist eh nichts zu tun.
Klingt alles ganz toll, aber ein paar Haken gibt es natürlich. Die Wintel-PCs verlangen beim Start zunächst eine VGA-Kompatible Grafikkarte. Erst dann kann man zur USB-Grafikkarte umschalten. Das ließe sich jedoch in der Firmware neuerer Rechner bzw. Betriebssysteme ändern.
Schwerer wiegt, dass 3D nur sehr rudimentär möglich ist. Für den angepeilten Business-Markt wäre das kein Hindernis. Fraglich aber, ob Nvidia und ATI (AMD) davon begeistert sein werden.
Derzeit bleibt als Vorteil der sehr kostengünstige Mehrschirmbetrieb über billige und vor allem lange USB-Kabel. Denkbar sind Entfernungen von etlichen 10 bis über 100 Meter. Die Anschaffung weiterer Grafikkarten kann dank Software entfallen.
Ein fertiges Produkt wird auf der Cebit zu sehen sein. Ein Muster des Samsung 940UX war bereits in der Redaktion. Derzeit funktioniert der Monitor nur mit Windows XP, dessen Treiber in der Firmware steckt und sich automatisch installieren lässt. Allerdings soll es bis zur Messe auch Vista-Support geben.
Posted by Axel Mino on Februar 21, 2007 at 11:13 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
13. Februar 07
Das Rätsel der Grafikkarte im Business-PC
Ich teste gerade einen Business-PC von Wortmann für die aktuelle PCpro. Ein Blick ins Innere des Gehäuses brachte mich ein wenig ins Grübeln: Obwohl im Rechner ein Mainboard mit Intel-Q965-Chipsatz und damit einer leistungsfähigen integrierten Grafik steckt - sogar mit DVI-Ausgang - sitzt trotzdem im PCI-Express-Slot eine separate Grafikkarte mit ATI-X300-Chip. Und diese Karte ist um keinen Deut schneller, als die Intel-Grafik im Chipsatz.
Des Rätsels Lösung brachte ein Anruf bei Wortmann: Diese PCs werden vor allem an kleinere Firmen verkauft. Und dort gibt es viele altgediente IT-Verantwortliche, die der festen Meinung sind, dass eine integrierte Grafik nichts taugen könne und die Rechner ohne separate Grafikkarte deshalb unter keinen Umständen kaufen. Und um diese Klientel nicht zu verlieren, baut man eben die kleine ATI-Karte ein - auch wenn sie eigentlich komplett für die Katz ist und nur unnütz Strom frisst. Aber was tut man nicht alles, nur um es der Kundschaft recht zu machen.
Posted by Klaus Laenger on Februar 13, 2007 at 04:01 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
07. Februar 07
Mit Kodaks Easyshare 5300 und 5500 kostet ein selbst gedrucktes Foto nur noch 10 Cent
Kodak wagt sich ab Mai in den hart umkämpften Markt für Tintenstrahl-Multifunktions-Drucker. Die ersten zwei Geräte sind der Easyshare 5300 (3in1) und der Easyshare 5500 (4in1 mit ADF). Die von Kodak selbst entwickelte Drucktechnik basiert auf dem Prinzip des thermischen Tintenstrahldrucks und wird mit pigmentierter Tinte gespeist.
Der Neueinsteiger will vor allem mit niedrigen Druckkosten den Markt aufrollen. So kostet ein 10-x-15-Foto im günstigsten Fall nur 10 Cent (Value Pack bestehend aus 180 Blatt Fotopapier und einer Farbpatrone). Dieser Preis unterbietet die bis jetzt günstigsten Tintenstrahl-Ausdrucke (HP mit 19 Cent pro 10 x 15 Foto) deutlich und liegt auf dem Niveau preiswerter Fotodienste.
Wir konnten uns bei der Weltpremiere einen ersten Eindruck von der Geräten machen und trafen dort auf sehr durchdachte, einfach zu bedienende und hochwertige Drucker. Die schwarze Tinte wird 9,99 Euro kosten und die farbige 14,99 Euro. Kauft man beide zusammen, wird es mit 21,99 Euro deutlich billiger. Der Preis für die Geräte selbst steht für Europa noch nicht fest. In den USA ist der Kodak Easyshare 5300 für 199 $ zu haben, der Easyshare 5500 für 299 $.
Wer viel druckt und nur Originalpatronen verwendet, sollte sich zur Markteinführung im Mai (Easyshare 5300) und Juni (Easyshare 5500) die beiden Kodak-Drucker genauer anschauen und nachrechnen, denn der Anschaffungspreis hat sich ist bei halbierten Druckkosten schnell amortisiert.
Bleibt zu hoffen, dass die etablierten Hersteller auf Kodaks Vorstoß reagieren und die Preise für ihre Tinten ebenfalls reduzieren, um dem Neueinsteiger Paroli zu bieten.
Technische Daten:
Download EasyShare-5300_Fact-Sheet-FINAL.doc
Download EasyShare-5500_Fact-Sheet.doc
Posted by Manuel Alvarez on Februar 7, 2007 at 01:39 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
02. Februar 07
Gefeit gegen Hitze, Schläge und Nässe
Robuste Notebooks (engl. rugged, ruggedized notebooks) müssen so Einiges über sich ergehen lassen. Damit das gut funktioniert, werden die Schnittstellen mit besonders gut abgedichteten Klappen geschützt, der Bildschirm hat eine extra Isolierung und die Kanten haben einen Gummischutz.
Aber auch die Tastatur muss mithalten. Den besten Schutz bietet eine vollgummierte Klaviatur, weil weder Wasser noch Sand
eindringen können. Allerdings mag nicht jeder das schwammige Gefühl und den kurzen Hub der Gummimatte. Als Kompromiss kann man bei Panasonic eine teilgummierte Tastatur mit einzeln isolierten Tasten haben, die jedoch nicht so perfekt gegen Feuchtigkeit dichtet. Für die Business-Notebooks gibt es eine Variante, bei denen Löcher das Wasser durch spezielle Löcher ablaufen kann. Beispiele sind die Modelle T5, Y5 und W5 (unters Bild), die als teilrobust bezeichnet werden (semi-ruggedized).
Neben Wasser müssen die Robusten auch extreme Hitze aushalten. In den Öfen im Bild können bis zu 100 Grad Dauerhitze erzeugt werden.
In einem eigenen Gebäude werden bei Panasonic in Kobe Magnetfelder absorbiert, um exakte Einstellungen für die Funkfeldmessungen zu garantieren.
Posted by Axel Mino on Februar 2, 2007 at 03:57 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack




